07.06.2019
Freistaat fördert die Sanierung der maroden Freibäder mit 120 Millionen in den nächsten sechs Jahren

MdL Wolfgang Hauber: „Das ist aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein und kann deshalb nur ein Anfang sein.“

Weißenburg i. Bay. Gute Nachrichten für die Schwimmkompetenz von Kindern und Jugendlichen: Die Bayerische Staatsregierung wird die im Koalitionsvertrag vereinbarten jährlich 20 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder nunmehr im Rahmen eines Sonderprogramms Schwimmbadförderung in den nächsten sechs Jahren mit insgesamt 120 Millionen umsetzen.

MdL Wolfgang Hauber erklärt hierzu: „Seit 2015 sind die FREIEN WÄHLER mit entsprechenden Anfragen und Anträgen zu diesem Thema im Bayerischen Landtag aktiv.Das jetzt mit unserem Koalitionspartner abgesprochene und beschlossene Sonderprogramm ist für uns FREIE WÄHLER nur der Einstieg in eine noch stärkere Förderung kommunaler Schwimmbäder. Denn auf die sieben Regierungsbezirke Bayerns heruntergebrochen reichen 20 Millionen Euro im Jahr nicht aus, um den gewaltigen Sanierungsstau ausbügeln zu können. Das kann nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein.“

Die FREIEN WÄHLER setzen sich seit vielen Jahren für eine bessere Finanzierung kommunaler Sportstätten ein. Eine Sachverständigenanhörung im Bayerischen Landtag hatte ergeben, dass immer weniger Kinder und Jugendliche in Bayern schwimmen können. Mitverantwortlich dafür sei auch der teils beklagenswerte Zustand zahlreicher kommunaler Schwimmbäder, weil viele Kommunen sich die Sanierung ihres Bades schlicht nicht mehr leisten können. Gleichzeitig benötigt man im ländlichen Raum entsprechende Einrichtungen in zumutbarer Entfernung unter Berücksichtigung familienfreundlicher Preise.

MdL Hauber weiter: „Alleine in Mittelfranken haben wir 93 öffentliche Schwimmbäder, wovon 42 dringenden Sanierungsbedarf haben und aktuell sogar 8 vor der Schließung stehen. Und wenn sich die vergleichbare Situation der Hallenbäder vor Augen führt, dann wird einem schnell klar, dass es sich bei dieser Förderung wirklich nur um einen dringend notwendigen Anfang handeln kann.“

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